Christine Kröncke

Bauhaus-Design mit einer Vision

„Lebensfreude beginnt Zuhause“, beschreibt Deutschlands erfolgreiche Interior-Designerin ihre Vision vom Einrichten. Diese Vision hat Christine Kröncke weit gebracht: 1943 als Tochter des Kaufmanns Wilhelm Christian Kröncke in Bremen geboren, der Heimatstadt des Gestalters und Bauhaus-Schülers Wilhelm Wagenfeld, beschloss sie, begeistert vom Bauhaus, sich mit der Schaffung ästhetisch und sozial funktionaler Räume zu beschäftigten und wurde Einrichterin.

"Reim Interline"

Nach dem Besuch der Kölner Möbelfachschule, ersten Praxiserfahrungen in Einrichtungshäusern und mehrjähriger Arbeit beim WK-Möbel-Verband, entschied sie sich 1974 für die Selbständigkeit. Und etablierte ihre Kollektion „Reim Interline“, die 1998 in „Christine Kröncke Interior Design“ umbenannt wurde.

Seit 35 Jahren ist sie ihrem Einrichtungskonzept erfolgreich treu geblieben. Das Zusammenspiel von Stilsicherheit, Persönlichkeit und fachlicher Kompetenz inspirieren ihre richtungsweisende Einrichtungslinie.

In dem Erfolg ihrer Kollektion spiegelt sich Christine Krönckes treffsicherer Blick für Zeitgeist, der zugleich zeitlos ist, weil er durch Funktionalität besticht. Ihre Qualitätsmaßstäbe setzen damit eine Tradition in Deutschland fort, die das Bauhaus in den 20er, 30er Jahren forciert hat. Der berühmte Bauhaus-Schüler Wilhelm Wagenfeld spitzte das einmal so zu: „Der Teller soll nicht Kunstwerk und nicht Handelsware, sondern Teller sein“.